Teluthos (3.RPG) Das Runescape RPG
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Gedanken meinerseits

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Gedanken meinerseits

Beitrag von Changer3000 am Do Feb 09, 2012 7:33 am

Hallo peoplez !
Ich habe keinen Plan, wo das hin sollte und da Spiel und Spaß schon sehr gut passen, hier meine Geschichte:

Gefühl des Denkens

Akt 1: Preludium
Wie ein leeres unnötiges Gemüt ragte die Stadt aus der Dunkelheit der Smogwolken, die die Erde umrundeten und die den Planeten vom Blauen zum Grauen machten. Menschen lebten unter einer unermüdlichen Tapferkeit des Sterbens, die sie jeden Tag ohne Erbarmen folgte. Die hohen Türme dieser neuen Welt erhoben sich auf dem ganzen Planeten und durchzogen die Smogschicht, wie früher Berge. Sie schrieen nach Luft, also bogen sie sich immer weiter gen oben, um die Luft zu bekommen, die sie suchten.
Leere Häuser waren der Boden, der unwirtbar wurde und das Leben verfolgte. Der Krieg zerstörte sie letzendlich selbst und das gefährlichste Tier aller Zeiten, der Mensch vernichtete sich selbst, in einem unendlichen Animalismus, der jedes lebende Wesen zerstörte. Sie verbrannten sich selbst in der Flamme des Vergessens. Der letzte Zeuge wird der Planet sein und selbst in der schlimmsten Zeit, falls sie noch nicht zu Ende ist, wird sich zeigen, wer stärker ist, die Essenz des Planeten oder der Stahl des Menschen, während der Planet erkältet, ohne das jegliche Wärme der Sonne noch zu ihm durchdringt und es nur noch im Kern „warm“ ist.
Akt 2: Das Ich
Ich bin der letzte, ich weiß nicht, wie ich das beschreiben soll, doch ich bin der letzte und ich lebe noch aus einem Grund, der für mein kleines Wissen nicht erkennbar ist und ich werde es nie erkennen, wie ich die letzte lebende Seele in einem Grauen Universum in einer grauen Welt bin. Jeden Tag sitze ich da mit den Tabletten, mit dem Alkhol, mit der Waffe oder ich stelle mich auf einen der vielen herausragenden Türme und denke darüber nach, einfach hinterzuspringen und meiner unproduktiven Da-seins-Berechtigung nachzugeben, doch immer wieder wandert mein Blick nach oben, wo ich einst dachte die Sonne gesehen zu haben, doch wer weiß, was oben und unten ist, denn alles sieht gleich aus, alles zieht sich gleich lang in jede Richtung und während ich mich jedesmal freue, wenn ich eine Nachtpflanze sehe, die lebt, so wie ich, dass ich vielleicht dohc noch leben sollte, bis es mit mir wirklich zu Ende ist. Ich weiß nicht, wie lange ich nun hier bin, ich weiß nicht, was ich tun soll und so bereise ich diese Welt und „erlebe“ sie, lerne sie zu „lieben“, während ich darüber nachdenke, was ich hier mache, in einer monotonen gleichgebliebenen Welt, die anscheinend nichts besseres zu tun hat, als einfach so herum zu siechen. Sie zerfällt, aber nicht zurück in ihre Einzelteile, sondern in ein zerstörtes einsames Ich, welches sich selbst frisst.
Akt 3: Das Unbekannte
Ich bin nicht allein, wie lange ich das schon weiß? Ich weiß es nicht und es verfolgt mich, ich bin nicht allein, ich bin so gut wie Tod, da die Welt mich hasst, nicht an mich glaubt mich verfolgt. Ich sehe es jeden Tag wieder, der Schatten, der mir folgt, der mich nicht in Ruhe lässt und mich beschattet, während er die Zähne fletscht, mich anstarrt und sich auf sein leckeres Fressen freut. Er will, dass ich genau das tue, paranoid sein und Angst haben. Er will, dass ich irgendwann einmal Angst habend in einer Ecke sitze und er mich kriegen kann, doch solange ich mich bewegen kann, werde ich weiter vor ihm fliehen, solange ich kann und so führt mich meine Reise dann wohl doch weiter fort und alles zurücklassend, wofür es sich lohnt zu kämpfen und allein zu sein, in der Angst vor dem Unbekannten, was mich verfolgt, es ist da, ich weiß es, spüre es und es ist mir bekannter, als manches jemals sein wird. Ich weiß doch nicht, wieso und so verlaufe ich mich und komme zu einer Stelle, im Leben, wo es kein Entkommen mehr gibt. Man ist einfach allem ausgesetzt und mit seinen größten Ängsten konfrontiert. Die Wolken ziehen sich zusammen. Man kann sich nicht gegen das Unbekannte wehren und es ist doch bekannt. Ich stehe vor einem Spiegel.

Wie findet ihr es, ich hoffe es kommt nicht nur Geflame Very Happy
Der Typ, der mal an Gott glaubte.
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